| Februar 2023 | |||||
| 01.02 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Erst mal raus aus Berlin, das war ganz schön anstrengend. Berlin schafft mich dann doch jedes Mal mehr. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich älter werde oder daran, dass Berlin jünger wird. Von Neustadt habe ich wegen Dauerregens noch nichts gesehen. Am nächsten Tag aber: strahlender Sonnenschein. In Neustadt selbst gibt es nicht so viel zu sehen, eine längere Fahrradtour in die Prignitzer Umgebung war aber wirklich schön. Blick aus dem WoMo am Abend und über die Landschaft am Morgen |
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| 02.02 | 1 Nacht | Wusterhausen (Dosse) | Hier gibt es sicherlich was zu sehen, bzw. die Möglichkeit für schöne Touren, aber es herrscht mal wieder Dauerregen, was auch meinem Rheuma nicht guttut: Ein Tag im Bett. Gegen Mittag fing an sich die Wiese beim Stellplatz mit WoMos und Caravans zu füllen. Als es etwa 30 waren, bin ich geflüchtet und der Zustrom hatte erst begonnen. Da war wohl eine Veranstaltung in der nahe gelegenen Halle. |
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| 03.02 | 2 Nächte | Wusterhausen (Dosse) | Ich hatte mit dem Fahrrad schon vorher den Stellplatz gesucht, den ich gestern nicht gefunden hatte. Schlecht ausgeschildert aber wunderbar gelegen. Ruhig, viele Bäume und Seesicht. Vielleicht ist das der Grund für die schlechte Ausschilderung. Sonst wäre es hier möglicherweise überlaufen. Hierher bin ich geflüchtet. Stellplatz am Klempowsee |
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| Fahrradregion Prignitz | |||||
| Das Marketing verspricht viel über die Fahrradwege im Prignitzer Land. Es gibt Karten an den Stellplätzen und zum Herunterladen und die Wegweisung ist an dem niederländischen Knotensystem orientiert. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Fahrradtour rund um den Klempow- und Untersee. Leider sah die Realität mal wieder anders aus. Ein Knotensystem funktioniert nur, wenn auch Knoten ausgeschildert sind und die Wege teilten sich auf in landstraßenbegleitende Fahrradwege, kleine enge Straßen, die man mit den Autos teilen muss (und jeder der das kennt weiß, dass das entweder umschalten in den Kampfmodus oder gleich im Sand fahren bedeutet), Fußwege mit „Fahrradfahrer frei“ oder gleich ganz auf der Landstraße (mit LKWs). Nur eines gab es nicht: Auch nur einen Meter pure Fahrradinfrastruktur, also: Durch die wunderschöne Landschaft auf mehr oder weniger gefährlichen oder zumindest unschönen Wegen. Ich werde mir die weitere Erkundung dieser „Fahrradregion“ sparen. | |||||
| 05.02 | 1 Nacht | Pritzwalk | Auf dem Weg die Stellplätze in Kyritz und Plattenburg gesichtet. Kyritz ist Ok, Plattenburg muss ich bei Gelegenheit unbedingt ausprobieren. Direkt an der Burg, aber etwas weg von touristischen Pfaden, wunderschön gelegene Stellplätze mit Wald und Seeblick! Ich habe ja jetzt schon einige tote Innenstädte gesehen, aber Pritzwalk an einem (sonnigen) Sonntag Nachmittag schießt den Vogel ab. Es gibt aber fast keinen Leerstand, es ist eher strukturell (keine Kaffees und Kneipen) Der Stellplatz in Pritzwalk ist zentral und offensichtlich Treffpunkt der Halbstarken der Stadt (inklusive Getto-Blaster). Hier muss ich nicht unbedingt noch einmal her. An der Dömnitz |
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| 06.02 | 2 Nächte | Alt Daber | Wunderschön in Wald und Wiese gelegener Stellplatz außerhalb von Wittstock. Idealer Ausgangspunkt für Radtouren (solange man die touristisch ausgewiesenen Pfade meidet), die ich auch gemacht habe (es war zwar kalt, aber sonnig). Ich wäre noch geblieben, aber am 2. Tag wurde mein Abwassertank undicht und ich habe glücklicherweise eine Werkstatt bei Wittstock gefunden, die sich das gleich angesehen hat. Blick aus dem WoMo und die Brandenburgische Toskana |
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| 08.02 | 2 Nächte | Wittstock | Sehr schöner, zentraler, gepflegter, zentrumsnaher Stellplatz mit Rundumservice. Wittstock ist ein nettes Städtchen, das mir aber bekannt vorkam. Deshalb habe ich mal nachgesehen: Im Sommer 2011 bin ich hier mit dem Fahrrad auf der Tour Brandenburg durchgefahren und im Juni 2012 haben Reiner und ich hier auf der Fahrradtour Netzeband – München übernachtet. Ich kann mich erinnern, dass wir beeindruckt waren von der Stadtmauer. Rathaus Wittstock |
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| 10.02 | 2 Nächte | Netzeband | Beim Sichten der Stellplatzbeschreibungen in MeckPomm bekommt man den Eindruck, dass WoMos eher als potentielle Sachbeschädiger und Randalierer betrachtet werden, als als touristische Gäste. Ich habe mir den Test gespart und bin gleich durch gefahren nach Netzeband, wo ich einige Tage verbringe um Töpfers endgültig nach Paraguay zu verabschieden. Unterwegs allerdings noch halt gemacht in Göhren-Lebbin, einem touristischen Dorf in der der Nähe von Waren. Hier gab es den einzigen SB Waschsalon in 200 Km Umkreis und den habe ich auch genutzt. Wir hatten nette Abende mit gutem Essen, Achim ist jetzt unter die Köche gegangen und hat ein respektables Thai-Curry serviert. Ich habe die Gelegenheit genutzt um das WoMo mal komplett auszuräumen und neu zu sortieren, denn beim ersten Einräumen im Dezember hatte ich ja noch überhaupt keine Erfahrung. Das führt nun dazu, dass das WoMo um einiges leichter wird und ich noch einmal nach Berlin in Lager muss. Ich werde dort auch meine restlichen 800 DVDs holen (ich hatte ja nur eine Auswahl von 200 eingepackt). Sie fehlen mir doch. |
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| 12.02 | 1 Nacht | Meyenburg | Der Abschied war schon traurig. Ich werde sie ja sehr wahrscheinlich nie wiedersehen. Ich bewege mich nun wieder Richtung Berlin, allerdings bin ich mit der Prignitz noch nicht fertig. Hier gibt es noch ein paar Stellplätze, die ich (wieder)sehen möchte. Heute erst einmal in Meyenburg. Hier gibt es ein Schloss (mit Park), eine mit Efeu überwachsene Stadtmauer und eine alte Dampflok (und sonst eigentlich nichts). Schloss Meyenburg |
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| 13.02 | 2 Nächte | Alt Daber | Nachdem Meyenburg eher unspektakulär war noch mal nach Alt Daber, wo ich ja wegen des undichten Abwassertanks flüchten musste und rauf aufs Fahrrad. Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einen wunden Hintern. Was eine gute Nachricht ist. D.h. meine Beine und meine Kondition sind wieder deutlich besser. Das hier könnte mein Lieblingsplatz werden, von denen die ich bisher kenne ist er es auf jeden Fall schon. |
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| 15.02 | 2 Nächte | Wittstock | Die Tage seit Netzeband sind die ersten die nur im WoMo leben waren und kein größeres Programm „Lernen im WoMo zu leben“ enthielten. Das ist langweilig für dieses Tagebuch aber sehr entspannend. Allerdings gibt es in den nächsten Tagen noch einige Programmpunkte. Erst muss ich nach Berlin um (hoffentlich vorläufig zum letzten Mal) im Lager einiges auszutauschen. Dann ist für die Vorsaison Fernziel Frankreich im Visier. Auf dem Weg dorthin werde ich aber in Dortmund vorbeischauen. Hier habe ich am 28.02. ein Termin in der Werkstatt um 3 kleinere Reparaturen durchführen zu lassen. Bahntrassenradweg |
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| Fahrradregion Prignitz II | |||||
| Ich habe zufällig ein Wittstock einen nigelnagelneuen Bahntrassenradweg gefunden. Hervorragend ausgebaut, allerdings noch ohne Beschilderung. Obwohl ich ihm fast 10 Km gefolgt bin habe ich keine Ahnung wohin er führt. Interessant ist auch, dass er in keiner der schon beschriebenen Hochglanzbroschüren der „Fahrradregion Prignitz“ auftaucht. Man könnte nun meinen „Vielleicht ist er zu neu“. Vielleicht ist er das, aber ich befürchte das der Grund eher der ist, dass die Fahrradregion Kreissache, der Bahntrassenradweg aber Landessache ist. Und auf dem Bild rechts sieht man eine Skurrilität wie ich sie liebe: Dort ist keineswegs die Kreuzung eines Feldweges abgebildet. Dort sieht man, dass 4 Verkehrsschilder und 3 Mittelpfeiler installiert wurden, um dem Bauern den Übergang von einem Acker auf den andern mit Vorfahrt vor den Fahrrädern zu ermöglichen. Das ist einfach zu schön um wahr zu sein! | |||||
| 17.02 | 2 Nächte | Wittstock | 5 -7 °C und Dauerregen, absolut tödlich für meinen Rücken und mein Rheuma. Ich habe mir einen Tag mit der Wärmflasche im Bett verschrieben. Am 2. Tag war es auch nicht besser und bei so einem Wetter steht man hier gut, der Bäcker ist gleich nebenan. |
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| 19.02 | 1 Nacht | Berlin | Lagerbesuch und Essenseinladung am Abend bei Micha und Annette. Es gab gab ein extra „So was kannst Du im WoMo nicht machen“ Menu. Alles sehr lecker und es war ein sehr netter Abend. Der Vorarlberger Damm in der Nähe war auch gut zur Übernachtung geeignet. Und jetzt auf nach Westen. | ||
| 20.02 | 1 Nacht | Rathenow | Erst noch mal Wäsche gewaschen in Berlin und dann nach Rathenow. Hier wollte ich eigentlich ein paar Tage bleiben. Der Stellplatz ist ordentlich (auch wenn das Frischwasser im Winter abgestellt ist) und liegt schön ruhig und etwas abseits vom Trubel am Stadtkanal, der zusammen mit der Havel die Altstadt einrahmt. Auch die Stadt mit der Anlagestelle an der Havel macht keinen schlechten Eindruck. Das täuscht allerdings. Die Stimmung ist schlecht, Fahrradfahren lebensgefährlich und die älteren Schüler von der Schule nebenan checken morgens vor 7 Uhr mit ihren Gettoblastern die neueste Techno- und Rapmusik. Deshalb nur eine Nacht und es ist unwahrscheinlich, dass ich noch mal herkomme. Wieder bin ich äußert überrascht und überrumpelt von den beschriebenen Unterschieden in den Städten. Wittstock liegt nur wenige Km entfernt und ist eine völlig andere Welt. Außerdem habe ich hier eine Sache, die vielleicht in die Zukunft weist, zum ersten Mal gesehen: Auf dem (riesigen) Kundenparkplatz des Supermarktes (REWE) nebenan gibt es die mittlerweile in den Städten übliche 2 stündige Parkdauerbegrenzung. Aber hier wird das nicht durch eine Parkscheibe kontrolliert, sondern durch ein Videoüberwachungssystem mit Kennzeichenerkennung. Ihr kennt mich: Ich bin begeistert! Rathenow |
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| „Brandenburg“ | |||||
| Wie hier schon beschreiben waren die Erfahrungen in Thüringen und Sachsen-Anhalt ja bestenfalls als durchwachsen zu bezeichnen. Für Brandenburg, wo ich mich ja den größten Teil des Monats aufgehalten habe, gilt das nicht. Hier würde ich eher den Begriff widersprüchlich verwenden. Während ich Städte wie Rathenow und Pritzwalk ziemlich gruselig fand, hat mich vom Wohnmobil aus betrachtet die Prignitzregion begeistert. Die Stellplätze waren weitgehend gut gepflegt und entweder naturnah oder vernünftig in die Städte integriert. Und nicht zuletzt war die Stimmung in der Gegend entspannt und (Gast)freundlich. Hier werde ich sicherlich noch das ein oder andere Mal herkommen. Morgen werde ich wohl noch einmal eine Zwischenübernachtung in Diesdorf in Sachsen-Anhalt haben und dann den „Osten“ verlassen und nach Niedersachsen überwechseln. Ich muss sagen, nach den Erlebnissen in den letzten Monaten bin ich sehr gespannt. | |||||
| 21.02 | 1 Nacht | Diesdorf | Das war eine Odyssee. Erst kannte mein Navi die Adresse nicht, dann schickte es mich auf Wege die entweder zu schmal, zu niedrig oder nicht meine Gewichtsklasse waren. Das waren dann ca. 30 Km Umweg durch das Wendland über kleine Straßen. Ich wusste wirklich nicht, dass das hier so schön ist. Es hat seinen ganz eigenen Charakter. Ich habe das mal für einen längeren Aufenthalt vorgemerkt. Der Stellplatz hier am Dorfrand ist wirklich sehr schön, fußläufig zum Zentrum und zu den Einkaufsmöglichkeiten. Hier könnte man auch mal etwas länger bleiben wäre der Platz nicht auf mehreren Achsen so abschüssig, dass sich das nicht ausgleichen lässt. Habe zum ersten Mal wegen einer Schräglage wirklich schlecht geschlafen.Schade. |
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| 22.02 | 2 Nächte | Bad Bodenteich | Nettes kleines Bad, ruhig, friedlich und freundlich. Es macht den Eindruck als wäre es auch im Sommer nicht unbedingt überlaufen. Scheint gute Fahrradmöglichkeiten zu geben, werde ich austesten. Der namensgebende Teich, die Kirche im Dorf und der Elbeseitenkanal |
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| Rücken | |||||
| Da mein Rücken kaum besser wird, obwohl das Wetter in den letzten Tagen nicht mehr ganz so rheumatisch war (im Moment ist es das wieder, meine geplante Fahrradtour fällt wohl ins Wasser), muss ich zusätzliche Ursachen in Betracht ziehen. Ein Hauptfaktor wird sein, dass ich seit fast 3 Monaten keine Gymnastik mehr mache. Das hatte ich ja auf das Frühjahr verschoben, wenn es draußen wieder möglich ist. Nun habe ich angefangen im WoMo Übungen zu machen. Manche sind natürlich unmöglich und viele nur sehr eingeschränkt machbar, aber ein bisschen was bringt es schon. Vielleicht schreibe ich ja irgendwann ein Buch: „Rückengymnastik im Wohnmobil“? Außerdem kommt mein Rücken offensichtlich mit der gelegentlich auftretenden Schräglage des Fahrzeugs nicht gut zurecht. Nicht immer lässt sich eine Schräglage durch Keile verhindern (entweder weil der Raum zum Rangieren zu klein ist, oder die Neigung zu groß). Und eine Bodenneigung gibt es ja immer, sonst wären die Stellplätze bei Regen ja Schwimmbäder. Mein Rücken reagiert darauf sowohl im Stehen als auch im Liegen. Die Ausgleichsbewegungen der Muskulatur erzeugen Schmerzen. Das sind natürlich keine guten Nachrichten. Beim Bett könnte man eventuell auch noch mit Keilen arbeiten, aber bei der allgemeinen Bewegung fällt mir erst einmal nichts ein. Ich hoffe nun, dass die Gymnastikübungen so viel bringen, dass das nicht mehr ins Gewicht fällt. Mal sehen. | |||||
| 24.02 | 2 Nächte | Nienhagen | Unterwegs in Eschede entsorgt und Wasser aufgefüllt und nun in Nienhagen auf einem sehr schönen, ruhigen, zentralen Stellplatz mit Vollversorgung. Genau das richtige für mein Investitionswochenende. Das Zentrum der deutschen Ölförderung |
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| 26.02 | 1 Nacht | Rheda-Wiedenbrück | Das war mal wieder eine Odyssee. Ich hatte überlegt, ob ich nicht noch eine Nacht in Nienhagen bleibe, aber der Platz war komplett voll und so war der Spielplatz nebenan. In Bad Eilsen gab es keinen Strom und die Bezahlung in der Tourist-Info schien kompliziert, in Bielefeld gab es einen durchaus schönen Stellplatz. Allerdings etwas außerhalb in einem Naherholungsgebiet. Es war Sonntag und schönes Wetter: Natürlich waren alle Stellplätze mit PKW belegt und das schien auch der Normalfall zu sein, es gab jedenfalls keine Vorkehrungen so etwas zu verhindern. Also weiter nach Rheda-Wiedenbrück. Ich wusste schon vorher, dass das hier nur ein Parkplatz ohne Strom ist, aber von der Lage her ist er gut zur Übernachtung geeignet, also bin ich hier geblieben. Schloss, Mühle und Altstadt Rheda |
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| 27.02 | 1 Nacht | Rünthe | Mal wieder in Rünthe am Vorabend des Werkstattbesuches, hat schon was sehr vertrautes. Zum ersten Mal Fahrrad in der Gegend gefahren. Sehr gut ausgebaute alte Kohletrassen direkt um die Ecke. Ansonsten das alte Pott-Problem: Super Fahrradinfrastruktur durch die alten Kohletrassen, aber lebensgefährlich auf den Straßen. |
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| 28.02 | 1 Nacht | Iserlohn | Eigentlich hatte ich vor mitten durch meine alte Heimat zu fahren und bekannte Orte zu besuchen. Aber ich hatte ganz vergessen wie der Verkehr hier im Ruhrgebiet funktioniert und habe mich deshalb entschlossen unterhalb durch das Sauerland nach Südwesten zu fahren. Erste Station ist Iserlohn, ein schöner ruhiger Stellplatz. Ich denke hier werde ich zwei Tage bleiben, meine Monatsabrechnung machen und die weitere Reise planen. Apropos Monatsabrechnung: Wenn das so weitergeht mit dem Auto werde ich wohl meine Finanzplanung noch einmal überdenken müssen. Es sieht so aus, als hätte ich die Kosten dafür deutlich unterschätzt. |
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| Lebensraum Parkplatz | |||||
| Ich habe in meinem Leben Autos ja gemieden wo ich konnte und wenn ich dann doch mal eines besessen habe, dann war es ein reines Fortbewegungsmittel für mich, nicht mehr und nicht weniger. Da ist mir wohl ein großer Teil der Möglichkeiten verborgen geblieben. Seit ich mit dem WoMo unterwegs bin stehe ich ja auch öfter mal auf einfachen urbanen Parkplätzen. Entweder um zu organisieren, zu frühstücken oder auch zu übernachten. Da ist immer was los. Angefangen bei denen, die einfach nur (jetzt im Winter auch gerne mit laufendem Motor) dasitzen und auf ihr Smartphone einhämmern. Das ist dann aber oft nicht in Minuten, sondern in Stunden zu messen. Auch Musik wird gerne gehört. Oft laut und zu mehreren. Manch einer schläft aber auch nur bei laufenden Motor und einer wartet einfach auf was auch immer. Viele steigen dabei aus, laufen um ihr Auto und rauchen eine. Eines aber haben alle gemeinsam: Niemand hat es eilig. Auf der Straße kann es nicht schnell genug gehen, aber hier ist Muße angesagt. Und bei manchem habe ich das Gefühl, dass es darum geht das Heimkehren in das (nervige ?) Zuhause solange wie möglich herauszuzögern. Hier auf dem Parkplatz im Auto ist man Mensch und ganz ohne Anforderungen unterwegs. Was kann entspannender sein? | |||||
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