| Suchergebnis für "Os" | |||||
| 20.01.23 | 1 Nacht | Dessau / Rosslau | Erst einmal große Wäsche in Halle gemacht, dann festgestellt, dass das Frischwasser alle ist und die Fahrt nach Leipzig gecancelt (hier gab es keine Chance auf Wasser). Nun ein Stellplatz am Flughafen von Dessau / Rosslau mit Rundumservice (Preis all Inclusive). Leider war die Entsorgung defekt und die Dusche kalt (wen wunderts?). Aber ich habe wieder Frischwasser. Nach Dessau Zentrum waren es mit dem Rad ca. 5 Km, aber es ist wieder sehr kalt und wirklich Spaß gemacht hat es nicht. Dessau selbst sieht aus wie im Winterschlaf und wartet auf die Sommertouristen. Post und Bauhaus Erbe |
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| 01.02.23 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Erst mal raus aus Berlin, das war ganz schön anstrengend. Berlin schafft mich dann doch jedes Mal mehr. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich älter werde oder daran, dass Berlin jünger wird. Von Neustadt habe ich wegen Dauerregens noch nichts gesehen. Am nächsten Tag aber: strahlender Sonnenschein. In Neustadt selbst gibt es nicht so viel zu sehen, eine längere Fahrradtour in die Prignitzer Umgebung war aber wirklich schön. Blick aus dem WoMo am Abend und über die Landschaft am Morgen |
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| 02.02.23 | 1 Nacht | Wusterhausen (Dosse) | Hier gibt es sicherlich was zu sehen, bzw. die Möglichkeit für schöne Touren, aber es herrscht mal wieder Dauerregen, was auch meinem Rheuma nicht guttut: Ein Tag im Bett. Gegen Mittag fing an sich die Wiese beim Stellplatz mit WoMos und Caravans zu füllen. Als es etwa 30 waren, bin ich geflüchtet und der Zustrom hatte erst begonnen. Da war wohl eine Veranstaltung in der nahe gelegenen Halle. |
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| 03.02.23 | 2 Nächte | Wusterhausen (Dosse) | Ich hatte mit dem Fahrrad schon vorher den Stellplatz gesucht, den ich gestern nicht gefunden hatte. Schlecht ausgeschildert aber wunderbar gelegen. Ruhig, viele Bäume und Seesicht. Vielleicht ist das der Grund für die schlechte Ausschilderung. Sonst wäre es hier möglicherweise überlaufen. Hierher bin ich geflüchtet. Stellplatz am Klempowsee |
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| 01.07.23 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | So: Ich hatte beschlossen nicht mehr auf das Ersatzteil zu warten, sonst komme ich nie nach Norwegen und habe mir in Berlin eine Kompressor-Kühlbox gekauft. Jetzt kann es also losgehen. Erst aber noch ein Investitionswochenende in Neustadt und beim Durchfahren schaue ich mir noch ein paar von den Prignitz-Stellplätzen im Sommer an. Nächstes Wochenende bin ich dann noch mit meinen Nachmietern in Netzeband verabredet. Um Missverständnissen vorzubeugen, denn das war hin und wieder Thema: Ich habe nicht vor zum Nordkap zu brausen. Ich werde genauso wie jetzt mich langsam von Stellplatz zu Stellplatz hangeln und wenn mir in Norwegen ein Ort gut gefällt ist es nicht ausgeschlossen, dass ich einfach eine Weile da bleibe. |
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| 03.07.23 | 2 Nächte | Wusterhausen (Dosse) | Immer wieder überraschend. Einer meiner Lieblingsstellplätze direkt am See und kein WoMo weit und breit. Schön aber unverständlich. Weitere Bilder am 03.02.2023 |
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| 14.04.24 | 3 Nächte | Wusterhausen/Dosse | Doch wieder 3 Tage im Hotel. Können eigentlich alle WoMo-Werkstätten die Aufwände nicht einschätzen? Na, ja ist auch mal Urlaub vom WoMo und ich habe tolle Fahrradtouren machen können. |
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| 17.04.24 | 2 Nächte | Wusterhausen/Dosse | Nun ist alles repariert, aber ich entferne mich vorläufig nicht zu weit von der Werkstatt und bleibe auf dem Stellplatz am Ort. Man lernt ja: erst muss alles live getestet werden. Abendstimmung am Klemposee |
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| 22.04.24 | 1 Nacht | Wusterhausen/Dosse | Die Reisewelle scheint begonnen zu habe. Auf dem Weg zurück Richtung Berlin zwei proppe volle Stellplätze angefahren. Daher noch mal eine Nacht in Wusterhausen. | ||
| 26.04.24 | 3 Nächte | Wusterhausen/Dosse | Brandenburg hat nicht so wahnsinnig viele Möglichkeiten. Der Korridor Richtung Nordwesten ist nur schwach besetzt mit Stellplätzen. Daher für das Investitionswochenende nochmal in Wusterhausen am Klemposee. Je mehr ich von der Prignitz-Gegend kennenlerne desto besser gefällt es mir hier. Habe trotz Investitionswochenende noch einige schöne Radtouren machen können. Es gibt schöne Buchenwälder hier, die auch noch recht gesund aussehen, wahrscheinlich weil es auch viel sumpfiges Gelände hier gibt, viele Seen, die größtenteils auch zugänglich sind und sehr gute erhaltene Alleen (im Gegensatz zu MeckPom, wo mittlerweile 50 – 80 % der Bäume fehlen). Allee in Brandenburg |
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| 11.06.24 | 1 Nacht | Eikelandsosen | Wieder auf einem Wanderparkplatz, allerdings nicht ganz so schön wie die letzten. Aber das Wetter ist wieder deutlich besser. Ich habe versucht auf den nächsten Berg zu steigen, habe es aber wieder nicht geschafft. Dieses Mal lag es nicht an den Schuhen (ich habe die Imprägnierpaste gefunden, sie war im Medizinschrank, wo auch sonst?), oder an der Beschilderung (der Weg war einfach zu finden), sondern an der fehlenden Zeit-, bzw. Entfernungsangabe. Ich musste einfach irgendwann umdrehen. War trotzdem sehr schön. In den nächsten Tagen habe ich ein logistisches Problem. Auf der einen Seite habe ich überhaupt keine Lust auf Großstadt, auf der anderen Seite muss ich mir Bergen natürlich ansehen, Teile davon sind ja schließlich Welterbe. Ich werde einen langen Schlag hinein machen und mir dort einen Übernachtungsplatz suchen. Da werde ich wohl Kompromisse machen müssen, den die Bewertung der Stellplätze ist wirklich unterirdisch. Die Stadt ansehen und am nächsten Tag einen langen Schlag raus in die Natur. Mal sehen ob das klappt. Bergsee auf der Wanderung |
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| 12.06.24 | 1 Nacht | Os | Aber zunächst noch ein Wanderparkplatz in Os, nicht sehr gemütlich, aber – wie immer – sehr schöne Umgebung. So langsam merkt man auch, dass es auf die Sommersonnenwende zu geht. Hier wird es nicht mehr dunkel. Ich schätze wenn ich eine Batterie mit ausreichend Kapazität hätte, könnte ich den gesamten Strom für den kommenden Winter erzeugen. Spaziergang bei Os |
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| 15.06.24 | 1 Nacht | Ostereidet | Ich brauche einen 4-Rad-Antrieb! Das war nun schon das zweite Mal, dass ich einen Wanderparkplatz nicht nutzen konnte, weil ich die Schotterpiste nicht hoch gekommen bin. Heute bin ich aber mit den durchdrehenden Rädern in die Böschung gerutscht. Ich konnte nach mehreren Versuchen und gründlicher Analyse rückwärts wieder heraus rollen, aber ein Felsen stand hervor und nun habe ich eine neue Beule und einen weiteren Lackschaden. Die Werkstatt wird gut zu tun haben im November. Ich hatte mir die Zufahrt vorher genau angesehen und war fest überzeugt, dass das geht, aber 3,5 Tonnen nur mit Vorderradantrieb bergauf zu bewegen ist eben eine Aufgabe. Ich konnte dann etwas unterhalb auf dem Parkplatz eines geschlossenen Museums parken und trotzdem noch die geplante Wandertour machen. Dieses Mal habe ich es auf den Berg geschafft. Der war aber auch nicht so hoch. War trotzdem sehr schön. |
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| 20.08.24 | 2 Nächte | Osterholz-Scharmbeck | Nun auf einem ruhigen Stellplatz in einem netten, aber nichtssagenden Städtchen kurz vor Bremen. Von hier aus werde ich morgen den Zug nach Bremen nehmen, um endlich die Erledigungen zu machen, die ich schon in Itzehoe machen wollte. | ||
| 25.08.24 | 1 Nacht | Huntlosen | Sehr schöne Fahrradrunde hier in Huntlosen gemacht. | ||
| 23.10.24 | 2 Nächte | Moosburg a d Isar | Wieder „on the Road“ auf einem zentralen Stellplatz in Moosburg. Die Stadt konnte ich aber wegen strömenden Regens noch nicht erkunden. Moosburg ist ein nettes Städtchen mit einer schönen Altstadt, allerdings von der Sorte, wo man auch in einer Fahrradstraße (immerhin gibt es welche) befürchten muss vom Auto überfahren zu werden. |
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| 01.12.24 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | Nicht schön, aber praktisch. Von hier hat man gute Bahnanbindung nach Berlin. Die nutze ich heute um ein paar Erledigungen zu machen und einen Kaffee mit Micha und Annette zu trinken. Rein fahren nach Berlin tue ich im Moment nicht. Ich habe in den Foren gelesen, dass in den Straßen in denen ich normalerweise stehe, gehäuft in WoMo eingebrochen wird, vereinzelt werden sie auch gestohlen. Das ist mir zu heiß. | ||
| 25.06.25 | 1 Nacht | Oschersleben | Wieder nicht ausgeschlafen, bei gefühlt 1000 Mami-Taxis ist das auch schwierig. Hier in Oschersleben habe ich erstmals einen interessanten Autoaufkleber gesehen. Die Schrift war: „Grüße aus dem Osten“ und darüber eine Abbildung des Ostsandmännchens (das ja die Wende nicht lange überlebt hat) mit geballter Faust und einem Schlagring. Das bekräftigt meinen Eindruck, dass sich eine neue Aversion gegen „Wessis“ bildet. Ich vermute sogar, dass ein Teil des AFD Erfolges hier seine Ursache darin hat den „Wessis“ etwas in die schöne heile Welt zu spucken. Funktioniert ja auch, wenn man sich die Aufregung ansieht. |
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| 13.09.25 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | Ich habe beschlossen noch ein paar Tage im Norden Brandenburgs in der Prigniz-Gegend zu bleiben, die ich ja sehr mag. Danach werden ich mich langsam Richtung Süden auf den Weg machen. Zunächst meinen Geburtstag mit meinem Bruder Norbert in Darmstadt verbringen und dann in München Lisa und Reiner besuchen und eine größere Zahnsanierung angehen. 9 Goldkronen müssen durch Keramikkronen ersetzt werden. Dann bin ich reich! |
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| 04.02.26 | 3 Nächte | Oschersleben | Tja, was lässt sich über Oschersleben sagen? Sie haben einen schönen Wohnmobilstellplatz. Der Winter hält an. |
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| 11.02.26 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Und schon fast da. | ||
| 25.02.26 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Ich hatte auf dem Weg nach Berlin schon in Kyritz eingecheckt, den Platz und den Strom bezahlt und mich auf einen ruhigen Abend vorbereitet. Aber es kam anders. Direkt neben dem Stellplatz ist ein kleiner Park mit Sitzgruppen, alles sehr nett angelegt. Im Winter ist das meistens kein Problem, aber es war ja nun wieder wärmer. Eine Gruppe junger Leute besetzte zwei dieser Sitzgruppen in der Nähe meines WoMos und packte einen Standgrill aus. Noch kein Grund zur Panik, es war noch früh, die Sonne schien und der Lärm hielt sich in Grenzen. Irgendwann stellte jemand eine Musikanlage an, gemäßigte Lautstärke, aber es war schnell klar, dass es sich hier nicht um eine liberale Klientel handelte („ ... ich hätte gerne unseren deutschen Führer gekannt ...“). Das wäre natürlich das Signal gewesen die Segel zu streichen, die Kohle abzuschreiben und sich einen anderen Platz zu suchen. Aber wie das so ist, man lässt die Dinge schleifen und hofft das Beste. Um die Zeit, in der ich normalerweise anfange zu kochen kamen immer mehr neue Leute dazu, es wurde lauter und offensichtlich auch zunehmend alkoholisiert. Es war auch schon dunkel und damit klar, dass das Ganze nicht einfach so aufhören würde. Also beschloss ich die Zelte abzubrechen. Das blieb natürlich nicht unbemerkt, denn ich musste ja mein Kabel einrollen, von den Keilen runter und wollte auf jeden Fall noch entsorgen, da ich nicht wusste, wann ich das nächste Mal auf einem richtigen Stellplatz stehen würde. Also wurde die Lautstärke noch etwas erhöht und ( wie ich vermute) ein Stück extra für mich aufgelegt. Als ich mit meiner Kassette über den Platz zur Entsorgungsstation ging begleitete mich „ihr, die ihr Eure Mütter fickt, wir werden euch vergasen“ und auf dem Rückweg grölten dann alle den zugegebenermaßen einfachen Refrain mit: ein mehrfaches „Sieg Heil“. Das ist ja verständlich, sie hatten ja einen großen Sieg über einen touristischen Rentner errungen, der nun mit seinem Wohnmobil den Platz verließ. Das ist natürlich schlimm, aber wirklich schlimm finde ich etwas anderes: Das Ganze fand ja an einem öffentlichen Ort statt. Der WoMo-Stellplatz rahmt einen großen Parkplatz für Innenstadtbesuche ein. Es war 18:30 Uhr und es war durchaus noch Betrieb auf dem Parkplatz und auch im Park wo einige Hundegänger unterwegs waren. Die Lautstärke und Selbstverständlichkeit mit der das alles passierte, deutet darauf hin, dass das alles normal und nicht zum ersten Mal vorgekommen war. Die Feiernden waren sich völlig sicher, dass es keine Unterbrechung geben würde. Es ist eine Sache Interviews mit Überlebenden des Holocaust zu lesen oder zu sehen, sich Gedenkstätten anzusehen und zu versuchen sich den Horror vorzustellen. Es ist aber etwas völlig anderes die Nazis live um das Feuer tanzen zu sehen. |
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