| Suchergebnis für "Neustadt (Dosse)" | |||||
| 01.02.23 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Erst mal raus aus Berlin, das war ganz schön anstrengend. Berlin schafft mich dann doch jedes Mal mehr. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich älter werde oder daran, dass Berlin jünger wird. Von Neustadt habe ich wegen Dauerregens noch nichts gesehen. Am nächsten Tag aber: strahlender Sonnenschein. In Neustadt selbst gibt es nicht so viel zu sehen, eine längere Fahrradtour in die Prignitzer Umgebung war aber wirklich schön. Blick aus dem WoMo am Abend und über die Landschaft am Morgen |
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| 01.07.23 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | So: Ich hatte beschlossen nicht mehr auf das Ersatzteil zu warten, sonst komme ich nie nach Norwegen und habe mir in Berlin eine Kompressor-Kühlbox gekauft. Jetzt kann es also losgehen. Erst aber noch ein Investitionswochenende in Neustadt und beim Durchfahren schaue ich mir noch ein paar von den Prignitz-Stellplätzen im Sommer an. Nächstes Wochenende bin ich dann noch mit meinen Nachmietern in Netzeband verabredet. Um Missverständnissen vorzubeugen, denn das war hin und wieder Thema: Ich habe nicht vor zum Nordkap zu brausen. Ich werde genauso wie jetzt mich langsam von Stellplatz zu Stellplatz hangeln und wenn mir in Norwegen ein Ort gut gefällt ist es nicht ausgeschlossen, dass ich einfach eine Weile da bleibe. |
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| 01.12.24 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | Nicht schön, aber praktisch. Von hier hat man gute Bahnanbindung nach Berlin. Die nutze ich heute um ein paar Erledigungen zu machen und einen Kaffee mit Micha und Annette zu trinken. Rein fahren nach Berlin tue ich im Moment nicht. Ich habe in den Foren gelesen, dass in den Straßen in denen ich normalerweise stehe, gehäuft in WoMo eingebrochen wird, vereinzelt werden sie auch gestohlen. Das ist mir zu heiß. | ||
| 13.09.25 | 2 Nächte | Neustadt (Dosse) | Ich habe beschlossen noch ein paar Tage im Norden Brandenburgs in der Prigniz-Gegend zu bleiben, die ich ja sehr mag. Danach werden ich mich langsam Richtung Süden auf den Weg machen. Zunächst meinen Geburtstag mit meinem Bruder Norbert in Darmstadt verbringen und dann in München Lisa und Reiner besuchen und eine größere Zahnsanierung angehen. 9 Goldkronen müssen durch Keramikkronen ersetzt werden. Dann bin ich reich! |
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| 11.02.26 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Und schon fast da. | ||
| 25.02.26 | 1 Nacht | Neustadt (Dosse) | Ich hatte auf dem Weg nach Berlin schon in Kyritz eingecheckt, den Platz und den Strom bezahlt und mich auf einen ruhigen Abend vorbereitet. Aber es kam anders. Direkt neben dem Stellplatz ist ein kleiner Park mit Sitzgruppen, alles sehr nett angelegt. Im Winter ist das meistens kein Problem, aber es war ja nun wieder wärmer. Eine Gruppe junger Leute besetzte zwei dieser Sitzgruppen in der Nähe meines WoMos und packte einen Standgrill aus. Noch kein Grund zur Panik, es war noch früh, die Sonne schien und der Lärm hielt sich in Grenzen. Irgendwann stellte jemand eine Musikanlage an, gemäßigte Lautstärke, aber es war schnell klar, dass es sich hier nicht um eine liberale Klientel handelte („ ... ich hätte gerne unseren deutschen Führer gekannt ...“). Das wäre natürlich das Signal gewesen die Segel zu streichen, die Kohle abzuschreiben und sich einen anderen Platz zu suchen. Aber wie das so ist, man lässt die Dinge schleifen und hofft das Beste. Um die Zeit, in der ich normalerweise anfange zu kochen kamen immer mehr neue Leute dazu, es wurde lauter und offensichtlich auch zunehmend alkoholisiert. Es war auch schon dunkel und damit klar, dass das Ganze nicht einfach so aufhören würde. Also beschloss ich die Zelte abzubrechen. Das blieb natürlich nicht unbemerkt, denn ich musste ja mein Kabel einrollen, von den Keilen runter und wollte auf jeden Fall noch entsorgen, da ich nicht wusste, wann ich das nächste Mal auf einem richtigen Stellplatz stehen würde. Also wurde die Lautstärke noch etwas erhöht und ( wie ich vermute) ein Stück extra für mich aufgelegt. Als ich mit meiner Kassette über den Platz zur Entsorgungsstation ging begleitete mich „ihr, die ihr Eure Mütter fickt, wir werden euch vergasen“ und auf dem Rückweg grölten dann alle den zugegebenermaßen einfachen Refrain mit: ein mehrfaches „Sieg Heil“. Das ist ja verständlich, sie hatten ja einen großen Sieg über einen touristischen Rentner errungen, der nun mit seinem Wohnmobil den Platz verließ. Das ist natürlich schlimm, aber wirklich schlimm finde ich etwas anderes: Das Ganze fand ja an einem öffentlichen Ort statt. Der WoMo-Stellplatz rahmt einen großen Parkplatz für Innenstadtbesuche ein. Es war 18:30 Uhr und es war durchaus noch Betrieb auf dem Parkplatz und auch im Park wo einige Hundegänger unterwegs waren. Die Lautstärke und Selbstverständlichkeit mit der das alles passierte, deutet darauf hin, dass das alles normal und nicht zum ersten Mal vorgekommen war. Die Feiernden waren sich völlig sicher, dass es keine Unterbrechung geben würde. Es ist eine Sache Interviews mit Überlebenden des Holocaust zu lesen oder zu sehen, sich Gedenkstätten anzusehen und zu versuchen sich den Horror vorzustellen. Es ist aber etwas völlig anderes die Nazis live um das Feuer tanzen zu sehen. |
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